Besiedlung durch die ersten Menschen

Vor etwa 300 000 Jahren kamen die ersten Menschen in den Norden Niedersachsens. Es war die Altsteinzeit (Paläolithikum), die Menschen lebten als Jäger und Sammler. Ihre Jagdbeute waren beispielsweise das Mammut, später das Ren und auch Wildpferde (um nur einige zu nennen). In der Nacheiszeit wurden von den Frauen und Kindern hauptsächlich Beeren und Pilze gesammelt, die Jagd war den Männern vorbehalten. Sie trugen Felle und lebten in Zelten, die aus einem Stangengerüst bestanden und mit Felle oder Zweige behangen waren (zu vergleichen mit den Indianerzelten).

Die Umgrenzung ihrer Behausung bestand aus Steinen oder Knochen. Teile solcher Behausungen wurden bei Hamburg ausgegraben. Wie die Menschen dieser Zeit ihre Toten bestattet haben, kann man nur vermuten; entweder legten sie sie wie die nordamerikanischen Indianer auf Bäumen ab oder sie bestatteten sie in der Erde. Es wurden bei uns auch schon Werkzeuge und Abschläge aus Feuerstein entdeckt, so dass man zumindest sagen kann, Menschen dieser Zeit haben in unserer Gegend gelebt oder sind dort durchgezogen.